Sonntag, 07 September 2014 19:04

Soziale Verantwortung

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Soziale Verantwortung ist ein bedeutsames Thema in unserem Unternehmen. Wir glauben mehr als Andere daran, dass Abhängigkeiten in jeglicher Beziehung vorhanden sind. An ein Nehmen sowie Geben.

Daher haben wir die soziale Initiative Hellenic Friends Foundation ins Leben gerufen, mit der wir das von der Wirtschafts- und Flüchtlingskrise stark betroffene Griechenland unterstützen.
Im Fokus unserer Hilfsaktionen stehen arbeitslosen Familien, Rentner und Menschen ohne Krankenversorgung.
Die Wirtschaftskrise hat zu Massenentlassungen im öffentlichen und privaten Sektor gefordert. Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen haben zum Kollaps vieler lokaler Geschäfte geführt.
Einen gesunden Mittelstand gibt es in Griechenland kaum noch. Fehlende Investitionen machen einen Aufschwung nicht möglich.
Auch wenn die Wirtschaftskrise selten in den Medien nur selten zur thematisiert wird, vergrößert sich hingegen die Soziale Krise. Das hat mit den besagten Abhängigkeiten jeglicher Beziehung zu
tun. Die Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer ist von 19% in 2008 auf 21% im März 2010 auf 23% im Juni 2010 auf 24 % in 2016 gestiegen. Das senkt die Kaufkraft der Bürger da Produkte sich verteuern.
Das führt zu weniger Einkäufe. Einzelhändler schließen. Weniger Einkäufe bedeuten allerdings auch weniger Steuereinnahmen bedingt durch geringere Umschlagshäufigkeit und die damit verbundenen
geringeren Umsätze.
Geringere Steuereinnahmen führen zu leeren Staatskassen. Massenentlassungen bei Staatsorganen und Staatsunternehmen. Arbeitslosigkeit führt hingegen zu einer schlechteren medizinischen Versorgung,
da die Einnahmen für die Krankenkassen fehlen. In Krankenhäusern sterben Menschen, die eigentlich noch Leben sollten so berichtete der Guardien in diesem Bericht.
Arbeitslose in Griechenland erhalten durchschnittlich 300 € für genau 1 Jahr als Arbeitslosenhilfe. Nach diesem Jahr sind sie völlig auf sich alleine gestellt. Etwas vergleichbares wie Arbeitslosengeld 2 bzw. 
Sozialhilfe gibt es in Griechenland nicht. Dazu fehlt es an Gelder. Meist bleibt diesen Menschen nur noch die Abhängig von den Renten der ältesten Familienmitglieder.
Dabei wurden die Renten auf Wunsch der Troika, zwischenzeitlich Quadriga genannt, bereits auf 384 € gekürzt, wie auch das Handelsblatt berichtete.
Jetzt mag man sich vorstellen wie meist 5 köpfige Familien abhängig von einer Rente in Höhe von 384 € im Monat quasi überleben sollen, während die Produkte teurer werden. Es fehlt an nötigen Lebensmitteln,
Pflegeprodukten und medizinischer Versorgung.

Wahrscheinlich fragen Sie sich jetzt, Moment mal!? Unsere Länder haben in der Vergangenheit oft von Griechenlandhilfen in den Medien gesprochen. Wohin floss das Geld, wenn nicht zu den Menschen?
Die ESMT, eine renomierte deutsche Hochschule European School of Management & Technology in Berlin untersuchte wofür diese sogenannten Hilfsgelder aufgewendet werden.
Wie zu erwarten, floss das Geld größtenteils in die Tilgung von Schuldenlasten bei europäischen Banken.

Erschwerend für das Land, dass für Europa die südöstlichste Außengrenze Europas darstellt kommt auch noch die Flüchtlingskrise dazu. Unkontrolliert wird das Land auch mit einer großen Menge
schutzsuchender Flüchtlingen aus dem gesamten nahen Osten konfrontiert.
Selbst geo-strategisch sollte die gesamte EU ein Interesse an der prompten Stabilisierung Griechenlands haben. Stattdessen findet man als Antwort lediglich die Wiedereinführung von Grenzkontrollen
innerhalb Europas. Siehe diesem Bericht von der tagesschau.

Im Hinblick auf die Tatsache, dass Menschen hungern und medizinisch unterversorgt sind, bis zu einem Grad, indem Eltern ihre Kinder weggeben, weil sie für diese nicht mehr sorgen können, wollen
wir diese soziale Ungerechtigkeit mitten in Europa nicht hinnehmen.

Hellenich Friends Foundation

Spendenkonto:

IBAN: DE58500105175500300343
BIC: INGDDEFFXXX
Bank: ING Diba AG, Frankfurt am Main

www.hellenic-friends.org

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